Historisch früher Lesestart an der Hessischen Bergstraße

Die Weinlese 2026 ist an der Hessischen Bergstraße so früh wie nie zuvor gestartet. Trotz der trockenen Witterung präsentieren sich die Trauben bislang kerngesund und teilweise sehr aromatisch.

Bereits ab dem 13. August wurden Sorten wie Burgunder und Muskateller gelesen.

Die Trockenheit sorgt für vergleichsweise kleine Beeren. Dadurch wird die Erntemenge voraussichtlich etwas niedriger ausfallen als in den vergangenen Jahren. Wie stark sich dies auswirkt, hängt allerdings von Rebsorte und Lage ab.

Die kühleren, herbstlicheren Temperaturen der vergangenen zwei Wochen kommen den Trauben besonders während der Lese zugute. Sie verhindern, dass sich die Beeren zu stark aufheizen, und tragen dazu bei, Frische und Aromen zu bewahren.

Die bisherige Bilanz fällt damit vielversprechend aus: Ein außergewöhnlich früher Lesestart trifft auf gesunde, aromatische Trauben. Nun gilt es, die Entwicklung der einzelnen Lagen aufmerksam zu beobachten und die Rebsorten zum optimalen Zeitpunkt zu lesen.

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